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meine Geschichte

meine Geschichte wahrhaftig passiert

Eines Nachts, da am Fenster, stand sie und blickte auf die entfernten Straßen und die Autos, die sie passierten. Der Zeiger bewegte sich auf die Zwölf zu, das konnte Natasha  in der Dunkelheit recht gut erkennen. Was sie nicht sehen konnte, jedoch wusste und was sie auch dazu veranlasste, sich dem Bett zuzuwenden, war die wunderschönste Gestalt, die sie je auf Erden gesehen hatte. Unbekleidet, wie Gott sie geschaffen, lag Jenny da und schlief. Seit einem Jahr kannten sich die beiden jetzt nun. Und auf einmal war es Liebe. Vorher hatte ihr immer etwas gefehlt, eine Person, die in der Lage war, sie richtig zu lieben und ihr Geborgenheit zu geben. Diese hatte sie nun gefunden und sie wollte sie nie wieder loslassen, sie nie wieder gehen lassen. "Du bist ein Dieb", dachte sie, "du hast mein Herz gestohlen!" Sie richtete jetzt nunmehr ihren Blick auf die Straßen und dachte an all das, vor dieser Zeit.
Es war sicher eine gute Kindheit gewesen, bis sie 10 Jahre alt war. Mamas neue Liebe. Dieser Kerl, der Mutter und Tochter ruinierte. Wie oft versuchte er mit guter Absicht, der kleinen Natasha eine Freude zu machen. Irgendwann schien sie ihn lieber zu haben, als ihr eigen Fleisch und Blut. Heute fragt sie sich, ob das ein Fehler war, eine Art Freifahrtschein? Man kann wirklich sagen, dieser Kerl verwöhnt sie regelrecht, die Kleine. Doch gut ging das auch nur ein Jahr. Er wollte Natasha Liebe lehren, auf seine eigene Art und Weise. Wie hätte sie sich wehren können? Sie war erst 11 Jahre alt und sie kannte das Gefühl von Schmerzen, die ihre Mama immer ertragen musste, wenn etwas nicht nach dem Kerl ging. Er erhob die Hand, jedoch nicht, um ihr den Kopf zu tätscheln. Und sie wollte ihrer geliebten Mutter nicht noch mehr Schmerzen zufügen, sei es durch ihren Widerwillen und seine Hand. Mama wusste nichts von alle dem, was vor sich ging, die Nachmittage, die sie auf Arbeit war und die kleine Natasha belehrt wurde, wie ihr Körper funktioniert. Biologie an der Praxis. Es war sehr abstoßend, seine Hände, überall an ihrem Gliedern. Er erwartetet auch Gegenarbeit, doch diese blieb Gott sei Dank aus. Diese Sache konnte sie einfach nicht über sich bringen. Mit 13 fand Natasha endlich den Mut, ihn abzuweisen. Sie war doch fast erwachsen. Man hatte ihr sowieso schon die Kindheit genommen. Schlimmer wurde es in genau dem Sommer, als sie ihn abwies. Die Mutter musste wieder leiden, noch schlimmer, als vorher schon und Natasha fürchtete um das Leben ihrer Gebärenden. Doch sie wusste, die Polizei zu verständigen, wäre das Ende. So blieb ihr nichts anderes übrig, als das Handy, welches sie in zitternden Händen hielt, zurück auf den Tisch zu legen und die quälenden Schreie ihrer Mama zu hören.
Irgendwann, als Natasha 15 Jahre alt war, wurde ihr ein Bruder geboren. So ein entzückendes Wesen hatte sie niemals gesehen. Tyler sollte er heißen. Jedoch konnte sie sich nicht über die Tatsache, dass der Kerl der Vater wäre, trösten. Es war einfach nicht zu vergessen. Die Wunden waren zu tief. Zur gleichen Zeit gab es da diese ältere Schülerin. Sie sah so verdammt gut aus und war nun der Blickpunkt Natashas gewesen. Man sollte wissen, sie war nicht nur an Kerlen interessiert, nein, man könnte auch sagen, der eine Kerl hatte sie verscheucht. Das Interesse galt ihnen einfach nicht mehr. So folgten zwei leichte feste Beziehungen zu Mädchen. Als Natasha zu dick wurde, besuchte sie eine Kur. Sie lernte neue Leute kennen, konnte endlich einmal abschalten und die schlimmen Sachen vergessen. Es enstanden knisternde Versuche zu dieser und jener Person. Doch das allerschlimmste, was Natasha zur Dreckshure machte, war die Affäre mit diesem Einem. Es dauerte eine Weile, bis sie es schaffte, ihrer Liebsten die Fehler zu gestehen. Es war aus und jemand anderer war nun da. Ein gutes halbes Jahr zuvor begann das Verlangen nach Schmerzen. Das wurde nicht besser, als dieser Eine Natasha verließ und sie in ein tiefes Loch fallen ließ. Es glich einem Untergang. Doch, dies blieb nicht lange so. Man hatte es doch gut gemeint. Jenny tauchte auf und alles erhellte sich in dieser scheinbar dunklen Welt.
Mit Rückblick auf diese Zeit, schauderte es Natasha. Sie betrachtete ihre Arme und die zu tiefen Narben, die für immer da abgebildet sein sollen und die Geschichte ihrer erzählen. Ein Blick zum Bett und sie wusste, dass von nun an alles besser werden würde. Kalte Tränen rinnen ihr über die Wangen, tropfen zu Boden und saugen sich in das Holz. Es schlägt Zwölf. Natasha wischt sich das Nass aus ihrem Gesicht und schreitet zu ihrer Geliebten. Sie setzt sich neben die scheinbar Schlafende und flüstert ihr ins Ohr: "Ich liebe dich so sehr!" Jenny dreht sich herum und die beiden beginnen mit dem Tanz der Liebenden. Am frühen Morgen liegen sich beide in den Armen und alle Gedanken der letzten Nacht sind verschwunden.

7.7.08 20:10





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